Dem Kieferorthopäden stehen seitens der Dentalindustrie von nationalen als auch internationalen Lieferanten unzählige Materialien zur Verfügung unter denen er auswählen muss.

Hierbei ist es wie sonst bei Verbrauchsgütern auch: Qualität und Preis stehen immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Und auch hier gilt: Qualität hat seinen Preis, auch beim Einkauf der für die Behandlung verwendeten Materialien.

Wir kaufen nur Markenprodukte ein (Billig-Angebots-Mails z.B. aus China erhalten wir regelmäßig). Dabei achten wir sehr auf die Präzisionsqualität und anatomische Passform unserer doch recht kleinen Brackets, Bögen, Bänder, Schrauben, Federn etc. Leider verträgt sich dies naturgemäß nicht mit dem Kassen-Wirtschaftlichkeitsgebot. Auch sämtliche in unserer Praxis verwendeten Verbrauchsmaterialien, vom Desinfektionsmittel bis zum Laborgips kaufen wir ausschließlich in Markenqualität.

Unsere Brackets kommen so zum Beispiel aus den USA (3M-Unitek), unsere Bögen und Schrauben aus Pforzheim (Dentaurum) und unsere Brackets und Spezialbögen aus Japan (GAC). Durch unsere reichhaltige Vorratshaltung konnten wir aufgrund des tragischen Tsunami-Unglücks in Japan die daraus resultierenden Lieferausfälle problemlos ausgleichen.

Wir lehnen es auch strikt ab bereits einmal im Munde verwendete Brackets und Bögen durch Recycling-Firmen wieder für einen anderen Patienten verwendbar zu machen. Die Hygiene wäre nicht das Problem da dies durch Sterilisation zu beherrschen wäre. Aber die Präzision der Slots und die Kantentreue der Bögen ist nach der Entfernung einer festsitzenden Behandlungsapparatur absolut nicht mehr gegeben.